Wet Paint Christmas

Man könnte sagen, dass der 1. Dezember etwas früh ist, um eine Weihnachtsfeier zu veranstalten. Andererseits muss man aber auch  sehen, dass gerade die Tage um Weihnachten für die Gastronomie besonders anstrengend sind und somit nicht viel Zeit bleibt für kuschelige Firmenfeiern.

Der letzte Samstag hat uns schon mal einen Vorgeschmack darauf gegeben, was uns in den nächsten Wochen noch erwarten könnte. Der Abend, den Tom treffend mit “What a mad night …” kommentierte, hatte es in sich: fehlendes Personal bzw. Ersatzpersonal, Fehlfunktionen bei den Ordermans (diesen kleinen funky Gadgets, mit denen direkt am Tisch Bestellungen an die Küche übermittelt werden – ich selbst find ja Block und Kuli besser), Überbuchung, komplizierte Kunden, die unbedingt “gute Tische” haben wollten (was kurioser Weise heißt, dass man im vorderen Bereich sitzen will, in dem Kellner durcheinander rennen und der Lautstärkepegel kurz vor der Schmerzgrenze liegt, und nicht im ruhigeren hinteren Bereich). Nachdem der Abend überstanden war, war klar, dass man sich mal etwas gönnen muss, und alle freuten sich umso mehr auf die Weihnachtsfeier am Sonntag.

Doch bevor ich zur Feier gehen konnte, stand noch etwas Wichtigeres an: Ich musste in Randwick mein Zimmer beziehen, dass ich angemietet hatte (Bilder und Blogeintrag folgen!). Nachdem ich mit Bills Hilfe den Umzug fertig hatte, konnte ich noch kurz meinen Kram sortieren und musste dann auch schon los nach Surry Hills.

Um exakt 12.30 Uhr rockte ich hechelnd, aber pünktlich ins Excelsior Hotel – und war der Erste. Unterwegs hatte mir schon überlegt, wie ich reagieren würde, wenn mich die Polizei auf meine Farbenblindheit bei den Ampeln anspricht. Ich kam zu dem Schluss, dass ein Hinweis auf meine Nationalität und die Tatsache, dass ich kurz davor stehe, mich zu verspäten, eigentlich ausreichen müssten, um lediglich verwarnt zu werden … Aber bald kam auch schon der Rest der Truppe an, und dann ging es sofort los: Noch bevor man überhaupt saß, wurden an der Bar Biere und Margaritas geholt (war ja auch schon 13 Uhr!) und dann wurde gleich losgebechert.

Die Mexikanische Kneipe, in der wir feierten, besticht durch viele Totenköpfe, vermutlich angelehnt an den Tag der Toten in Mexiko, bunte Pinatas und Girlanden und allerlei mittelamerikanischen Firlefanz (an meine Leser: dieses Wort muss ab heute jeder von Euch täglich einmal verwenden, um es vorm Aussterben zu retten!), der an Wänden und Decken hängt und beim Angucken einfach Spaß macht.

Die Wet-Paint-Truppe ist ein toller Haufen, gemeinsam haben wir Bier, Margaritas und das tolle mexikanische Essen genossen und uns köstlich amüsiert, bis schließlich die Sonne hinter den Häusern verschwunden war. Ich denke, die Bilder Sprechen für sich.

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