Rock the Rocks

Vor ein paar Tagen hatte ich mal wieder einen freien Tag und bin natürlich mal wieder in die City gebrettert, um mir dort alles anzuschauen und ggf. meine heutigen Eindrücke mit denen von vor zehn Jahren zu vergleichen und natürlich alles fleißig zu fotografieren, was nur im Entferntesten interessant anmutet. Dieses Mal war mein Ziel “The Rocks”, eines der ältesten Viertel Sydneys, direkt am Hafen gelegen.

Es war sehr cool, wieder dort zu sein, wo ich schon vor zehn Jahren so gerne rumspaziert bin. Abgesehen vom Opera House und der Harbour Bridge, die man auch von hier super begucken kann, war ich besonders von der Archtektur hier angetan. Denn die Häuser sind alle einfach offensichtlich schon ein paar hundert Jahre alt (zugegeben, inzwischen wahrscheinlich schon x-mal saniert und restauriert, aber trotzdem sind einige Elemente so alt wie die Stadt selbst). Einige der Häuser wurden sogar in die Felsen am Strand geschlagen, was ich persönlich echt beeindruckend finde.

Man kann die Rocks eigentlich mit der Altstadt in verschiedenen deutschen Städten vergleichen. Es ist offensichtlich, dass dieser Teil älter ist als die übrigen und auch nicht mehr ganz so wichtig wie der heutige “Business District”. Man erkennt aber wunderbar, dass ein wichtiger Teil der heutigen Identität hier entstanden ist, in diesen Geschäften, Pubs, Restaurants und Wohnhäusern.

Die Kanonen, die unter der Harbour Bridge Richtung Hafen ausgerichtet sind, machen einen noch einmal ganz unmissverständlich klar: Hier ging früher ganz schön der Punk ab. Und wer in Sydney unangemeldet Ärger machen wollte, musste sich auf einen Willkommensgruß der Kanonenbatterien gefasst machen. Klar, dass Rabbid da vor Freude regelrecht ausgerastet ist.

Während meine Tour die Rocks kam ich natürlich auch am Löwenbräukeller vorbei, in den ich natürlich NICHT einkehrte, so fesch die Damen in ihren Dirndln auch aussahen, und am Clock Tower Square, wo ich mir vor zehn Jahren ein Didjeridoo gekauft habe, das inzwischen in Berlin eingelagert ist. Leider musste ich feststellen, dass dieser coole Didj-Laden, in dem es sogar Didj-Unterricht gab, inzwischen weg ist. An seiner Stelle ist dort nun ein Schuhgeschäft … Schöner Scheiß.

Außerdem machte ich nach meiner Tour durch die Rocks noch einen Abstecher nach Darling Harbour um die Ecke, der sich, wie so viele Orte in Sydney, durch Wasser drumherum auszeichnet. Und Anlegestellen für Boote. Und Pubs, Kneipen und Restaurants natürlich. Hier war komischer Weise echt nicht viel los. Sollte mir aber recht sein, so konnte ich ungestört knipsen😉

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