Feel the Burn

Doerksenbergs Log

Sternzeit: Kurz vor knapp Komma Pi mal Fensterkreuz Periode Zwölf

Nach fast zehn Wochen Down Under zeigt mein Körper erste Veränderungen. Damit meine ich nicht, dass der tägliche Bierkonsum sich in einer Veränderung meines Körpervolumens niederschlägt oder so. Die Veränderungen sind … subtiler. Zum einen sorgt die fiese Sonne dafür, dass sich mein Teint langsam massiv verändert. Allerdings nicht überall im gleichen Maß. Bestes Beispiel ist das schicke Muster, dass meine Flipflops langsam auf meine Füße zaubern. Bei Temperaturen trage ich nämlich nur dann geschlossene Schuhe, wenn sich das überhaupt nicht vermeiden lässt (z. B. während der Arbeit oder wenn ich in ‘ne Bar will, die keine Flipflops zulässt, während die Frauen da drinnen quasi in Unterwäsche rumhampeln – man muss ja Niveau demonstrieren …).

Überhaupt ist die Sonne hier sogar am Nachmittag gegen halb fünf noch so aggressiv, dass ich vor einigen Tagen nach dem Lesen am Strand beim Blick in den Spiegel zu Hause kurz zusammengezuckt bin. Die Röte war doch intensiver, als ich erwartet hatte. Und vor allem war die Verteilung genial: Jeder mittelmäßige Forensiker hätte sofort sehen können, dass ich die letzten ein bis zwei Stunden nahezu unbewegt dagesessen haben muss, während die Sonne mich von rechts … verwöhnte. Warum “unbewegt”? Wer sich bewegt, bekommt kein Muster von seiner Halskette auf den Hals gebrannt, darum. Gut kombiniert, Holmes.War aber alles halb so wild, nach drei Tagen sah man nix mehr!

Zum anderen hinterlässt die Arbeit mit heißen Tellern etc. und vor allem die gestrige Arbeit in den Pfannen in der Küche an meinen Händen interessante Spuren. Aber nach den Mottos “Der Geist besiegt den Körper” und “Schmerzen tun nicht weh” kommt auch da locker durch. Jedenfalls bis die Schmerzen dann doch etwas mehr weh tun😛

Gestern war ich im Wet Paint tatsächlich vier Stunden lang für die Pfannen zuständig und habe verschiedene Hauptgerichte und Vorspeisen unter Scotts Anleitung gezaubert (hier mein Schlachtfeld http://instagram.com/p/iNlENzyidX/). Am Mittwoch hatte er mir schon eine kleine Einleitung in alles gegeben, damit ich gestern dann seinen regulären Pfannenmeister halbwegs ersetzen konnte. Scott hatte aber alles hervorragend vorbereitet und schaute mir immerzu über die Schulter, so dass kaum etwas schief gehen konnte. Das Wichtigste aus meiner Sicht: Nichts wurde beanstandet und nichts kam wieder zurück😀

Natürlich habe ich mir von meiner Pfannensession ein paar Andenken mit nach Hause genommen😉 (“Water and hot oil is a bad combination.” – Scott). War auf jeden Fall keine üble Erfahrung.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s