SWING!

Wer beim Lesen dieses Posts an den Film “Wayne’s World” mit Mike Myers (http://www.youtube.com/watch?v=2xTqUEhWYsI) denken musste, für den habe ich schlechte Nachrichten: Du bist alt. Genau wie ich. Bitter, ich weiß. Aber es gibt Trost (siehe Zeile 4: https://rockingrabbid.wordpress.com/2013/12/11/the-mighty-30/)

Anyhoo, “SWING!” ist nicht nur eine fetzige Interjektion, mit der man das Vorüberwandern einer holden Dame kommentieren kann, sondern auch der Name einer Kunstausstellung, die derzeit in Surry Hills in Sydney stattfindet, welche aber wiederum nichts mit der Interjektion oder dem gleichnamigen Musikstil (http://www.youtube.com/watch?v=S6DUMs0hzLM) zu tun hat. Und diese Ausstellung habe ich besucht, weil nämlich mein Kumpel Paul McGrath der Künstler ist, der – wer kennt das nicht – aus Langeweile angefangen hat, Cricketbälle zu zerschneiden und die Fetzen dann mosaikartig anzuordnen und einzurahmen und das Ganze dann “Kunst” zu nennen😉 Und weil es Freibier gab – God bless you, Paul!

Ich muss ja zugeben, dass ich, wie vermutlich 98 % aller Deutschen, nicht einmal den Hauch einer Idee habe, was beim Cricket so vor sich geht. Da stehen Leute mit komischen Hüten und viel zu viel Sonnencreme im Gesicht den ganzen Tag auf einem Feld und versuchen, einen Ball zu fangen, der vielleicht irgendwann in ihre Richtung geflogen kommt, um diesen dann wieder an seinen Ursprung zurückzubefördern. Wer warum wieviele Punkte bekommt – keine Ahnung. Und nun habe ich kürzlich auch noch gehört, dass so eine Matchserie angeblich mal eben fünf Tage gehen kann – und AM ENDE STEHT ES UNENTSCHIEDEN! Ich selbst hatte letztes Jahr das “Glück”, ein solches Spiel drei Stunden lang live mitverfolgen zu dürfen, als ich meinen Kumpel Lars in Exeter besucht habe. Außer ‘nem Sonnenbrand und ‘ner leichten Tipsiness (ohne Alkohol tue ich mir sowas nicht an) hab’ ich aber nicht viel mitgenommen.

Anscheinend gibt es aber eine ganze Serie verschiedener Griff- und Wurftechniken, mit denen man den Ball auf seine Reise schicken kann, damit der Ball mal hierhin, mal dorthin zwirbelt und den armen Schlagmann so richtig veräppelt. Der gute Paul hat versucht, diese vielen Techniken in seinen Kunstwerken festzuhalten. Nach dem Besuch dieser Ausstellung bin ich zwar nicht gerade heiß (oder heißer) darauf, an so einem Spiel teilzunehmen, aber wenn man schon mal in Oz ist, dann sollte man das schon machen. Gehört schließlich zum Aussie Experience – und Paul hat mich auch zur anschließenden Pub-Tour eingeladen (die angeblich auch für ihn der Hauptgrund ist, überhaupt Cricket zu spielen). Bin schon … ein wenig gespannt😛

Well done, Paul!

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