Kah Ah Doppel-Eff Doppel-Eh YEAH!

Oh Mann, schon wieder eine Woche rum – und ich habe gar nichts gepostet:/ Sorry, Leute, aber die letzte Woche war ich vollauf mit Arbeiten, Biertrinken, Relaxen, In-der-Sonne-Rumgammeln und einfach nur Genießen beschäftigt. Dabei sind leider nur wenige Fotos entstanden, die ich mit Euch teilen kann. Das Foto dieses Beitrages ist der Ausblick aus von meinem derzeitigen Arbeitsplatz – immerhin! So macht Arbeiten Spaß😉

Ich dachte mir also, ich erzähle einfach mal ein bisschen darüber, mit wem ich so zusammen arbeite. Im Ceviche am Coogee Beach arbeite ich nämlich mit einer bunten Truppe von lustigen Leuten zusammen, die jeden Arbeitstag zu einer spaßigen Veranstaltung machen.

Eigentümer des Ceviche sind Nik (österreichischer Gourmet-Koch) und Laura (seine spanische Frau – das macht ihren gemeinsamen Sohn wohl zu einem Östralonier oder so ähnlich). Die beiden sind in der Regel gut drauf und wissen, was sie wollen: dass der Laden läuft nämlich! Und dass haben sie mit einer absolut internationalen Besetzung des gesamten Teams ziemlich gut erreicht.

Ich hatte damals Glück, dass ich vor ein paar Wochen, meinen Lebenslauf in der Hand und ein Lächeln auf den Lippen, in das Restaurant kam, als Karen, die irische Restaurant-Managerin, gerade dort war und mich spontan zum Probearbeiten für den nächsten Abend einlud. Mein Handwerk als Kellner bekomme ich von Stephanie (Brasilianerin), Veronika (Tschechin) und Jordi (Venezuelaner) geduldig beigebracht. “On the floor”, also draußen bei den Kunden, werden die drei neben mir noch unterstützt von Spanierinnen und Argentiniern. In der Küche, unter der strengen Führung des 26-jähringen italienischen Küchenchefs Mikele, wirbeln ebenfalls die verschiedensten Nationen durcheinander: Deutsche, Österreicher, Tschechen, Philippinos lassen es da ordentlich krachen und zaubern jeden Tag Gerichte, die unsere Kunden in einer Tour nur loben. Nur eine Nation scheint bei uns seltsamer Weise nicht vertreten, obwohl es so naheliegend wäre: Australien! Aber seitdem Jennifer, unsere einzige Australien, sich nach Melbourne umorientiert hat, ist Oz eindeutig unterrepräsentiert.

Gute Stimmung ist dadurch garantiert, dass wir uns an der Kaffeemaschine bedienen können (in meinem Fall läuft es aber eher darauf hinaus, dass ich jemanden bitte, mir einen Flat White zu machen, wenn’s gerade ruhig ist) und vor allem dadurch, dass unsere Küchenzauberer uns jeden Tag nach der Lunch-Schicht ein Mittagessen zubereiten, das wir nach Feierabend bzw. in der Pause schnabulieren dürfen. Ich muss gestehen, ich habe nicht erwartet, dass ich hier so gut essen würde.

Meine nächste Mission ist also: das Barista-Handwerk erlernen. Ein paar Knöppe drücken und Milch drüberkippen. Kann ja so schwer nicht sein😛

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