Signature Move

AS PROMISED: ENGLISH VERSION BELOW😉

Drei Tage hat es gedauert, bis ich meine Abschiede in Coogee und North Sydney gesagt hatte. Dann wurden noch schnell alle Sachen gepackt (erstaunlich, wie man einen ganzen Haushalt auf drei Taschen reduzieren kann und dann immer noch überflüssigen Kram dabei hat) und dann ging es auch schon los mit dem Road Trip. Ich verlasse Sydney mit dem guten Gefühl, dass ich mich mit vielen Freunden getroffen habe, die mich allesamt wie ein lange verschollenes Familienmitglied aufgenommen haben. Vor allem überrascht hat mich, dass eine spontane Geste („Oh Mann, Weihnachten und Silvester werden im Restaurant bestimmt total brutal!“ – ich: „Ach was, das wird schon!“ + Geste http://www.youtube.com/watch?v=0tJGk4ofc18) im Ceviche quasi über Nacht zu meinem Signature Move wurde, der dort inzwischen als Gruß, Abschied und aus Langeweile benutzt wird. Hier habe ich also zweifellos meine Spuren hinterlassen und Ace Ventura alias Jim Carrey zu neuerlichem Ruhm verholfen.

Am frühen Donnerstagnachmittag ging es in Coogee mit einem Sechs-Mann-Camper los, Richtung Norden. Unser erstes Ziel war Hawks Nest, ein kleiner Ort direkt am Strand, der aber immerhin einen kleinen Camping-Platz hat (ebenfalls sehr nah am Strand). Die Stimmung war während des ersten Tages durchweg euphorisch, denn Tino, Bernhard, Daniel, Dominik und ich (und Rabbid natürlich) stand von der ersten Minute an der Sinn nach Abenteuer.

Der Camper ist übrigens gut ausgestattet, mit einer Klodusche (ja, Two in One, bislang noch ungenutzt – was hoffentlich auch noch lange so bleibt), einem DVD-Player (natürlich hat keiner DVDs mitgebracht), sechs Schlafplätzen (sind aber nur fünf, ein Platz wird folglich vollgemüllt), einer coolen Marquise, die zugleich Sonnen- und Regenschutz und so vielen anderen coolen Gadgets, dass man die gar nicht alle auflisten kann. Dafür hat das Gerät eine Straßenlage, die es uns im hinteren Bereich unmöglich macht, etwas in unsere Poesie-Alben zu schreiben. Denn es rattert und rumst in einer Tour auf Australiens Landstraßen. Dafür sind die vorbeiziehenden Landschaften jeden Tag ein Erlebnis.

Unsere erste Station, Hawks Nest, erreichten wir am ersten Tag planmäßig und freundeten uns dort mit den Besonderheiten des Campens an (z.B. haben wir nur zwei Stockdosen im Camper, die auch nur dann funktionieren, wenn das Teil gerade an einem Stromkabel auf einem Campingplatz angeschlossen ist – mit anderen Worten: etwa die Hälfte der Zeit).

It took me three days to say goodbye to all my old an new friends in Sydney, and after packing up my stuff, I left with Tino and his friends on Thursday afternoon for our first stop: Hawks Nest. Leaving Sydney felt great, I met a lot of old friends, who treated me like a long lost family member, and made so many new ones, I made many new experiences and frankly had a great five months. But it was time for me to go and explore the rest of this beautiful country.

Having a six-people camper turned out to be pretty awesome, since we have a lot of space and a couple of cool features most people on the road cannot enjoy while driving through the country (e.g. a fridge).

We arrived in Hawks Nest on our first day as planned and got a little more familiar with our cute camper (and each other, in my case) planning already the next part of our trip: going up to Nimbin, a hippie village.

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